„Longevity“ ist gerade in aller Munde und ein großes Thema.
Langlebigkeit, Vitalität, bewusst älter werden, das möchte wohl jeder gerne. Doch was solche Trends meist mit sich bringen, ist ein Jagen nach Perfektion.
Mehr Optimierung, mehr Kontrolle, mehr Leistung, mehr „richtig machen wollen.“ Das kann zu weiteren unbewussten Stressquellen voller Anstrengung und Spannung führen.

Das nächste „Hamsterrad“- vital verpackt. Oft steckt darunter ein leises Gefühl von „Mangel“: Es reicht nicht. Ich schaffe es nicht. Ich genüge nicht.
Natürlich ist es gut, sich mit dem eigenen Körper und Gesundheit zu beschäftigen. Die Frage ist: Wie? Denn wenn wir „hinterherjagen“, sind wir schnell im so genannten „Überlebensmodus“.
Unser Nervensystem unterscheidet nicht zwischen realen und modernen Bedrohungen: Ob es damals der Säbelzahntiger war oder heute neue Trends und der Druck, perfekt zu sein – die Stressreaktion bleibt dieselbe.
Longevity ist zwar ein neuer Trend, doch das Wissen ist alt. Es geht um Anbindung und Weisheit, die von innen kommt. Unser Körper und unser Nervensystem wissen, wie sich Regeneration anfühlt, wenn wir ihnen einen sicheren Raum schenken.
Zurück zu den Wurzeln: Jiro Murai und die Wiederentdeckung
Die Wurzeln des Jin Shin Jyutsu reichen tief in die Vergangenheit zurück. Jahrhundertelang wurde dieses Wissen mündlich weitergegeben und geriet mehr und mehr in Vergessenheit, bis es Anfang des 20. Jahrhunderts von Jiro Murai in Japan wiederentdeckt wurde.
Jiro Murai nannte dieses Wissen, das ein angeborener Teil menschlicher Weisheit ist, zunächst die „Kunst des Glücklichseins“, dann „Kunst der Langlebigkeit“ oder „Kunst der Güte“, bevor er den endgültigen Namen fand, Jin Shin Jyutsu:
„Die Kunst des Schöpfers durch den wissenden, mitfühlenden Menschen“
So ist vielleicht heute neben Langlebigkeit auch der wissende, mitfühlende Mensch ein Erinnern wert.
Mary Burmeister war Jiro Murai’s Schülerin. Sie reiste nach Japan, lernte ihn dort kennen und blieb viele Jahre um bei ihm Jin Shin Jyutsu zu studieren. Mitte der fünfziger Jahre brachte sie das Wissen in die USA und machte es für unsere westliche Denkweise verständlich.
Mary war ihrer Zeit voraus, in ihrem ersten Selbsthilfebuch schreibt sie:
„Die Kunst des LEBENS ist einfach. Wir machen sie erst kompliziert mit unseren Anstrengungen zu leben – oder wohl eher zu existieren. Jin Shin Jyutsu heißt, unsere komplexe Existenz in eine einfache LEBENSkunst zu verwandeln.“
Vielleicht ist das eine schöne Erinnerung, die Lebenskunst das „Dolce Vita“ im Alltag wiederzuentdecken – sanft, schlicht und lebendig.
Lebendig heißt, das Leben darf fließen und pulsieren. Da braucht es Mitgefühl, vor allem mit sich selbst. Zu wissen, daß Leben nicht „perfekt“ sein kann, jedoch „perfekt unperfekt“ und das macht es lebendig. In der japanischen Kultur gibt es dafür einen extra Namen: Wabi Sabi.
Seit fast 25 Jahren bin ich mit dieser wundervollen Kunst und Physio-Philosophie auf Reise.
Wenn ich alte Zeichnungen von Meister Murai sehe, geht mir das Herz auf. Nicht, weil ich die japanischen Schriftzeichen lesen könnte, sondern weil mich das tiefe Wissen um Verbundenheit und Ganzheitlichkeit berührt. Die Art der Darstellung und die Energie, die davon ausgeht.
Jin Shin Jyutsu ist in der Anwendung nicht laut und nicht kompliziert, sondern leise und einfach. Und gerade dadurch spürbar und tiefgehend in der Wirkung.
Für DICH: Eine Lebenskunst ganz ohne Druck
Wenn Dich das anspricht und Du diese „Lebenskunst“ im Alltag wiederfinden möchtest – ohne im nächsten Hamsterrad zu drehen und ohne Perfektionsdruck – dann ist Jin Shin Jyutsu genau das Richtige für Dich. Ganz ohne Druck, im wahrsten Sinne des Wortes: Durch sanfte Berührung und einer Philosophie, die tief berührt. Ein Erinnern, das längst schon in Dir ist.
Lass Dich von Jin Shin Jyutsu berühren!
Lerne Jin Shin Jyutsu in Selbsthilfe-Kursen, Workshops oder in Einzelsitzungen kennen.
In einem kostenlosen Gespräch (bis zu 15 Minuten) finden wir, wie Jin Shin Jyutsu auch Dich begleiten kann! Freue mich über Deinen Kontakt!





